LEKKER CHAISELONGUE

lekker elektrobär

elektrobär LIVE!
leinwand meokopta

chaiseraketen
funkowsky
denny
bo randall
und herr eis

am fr.o7.nov
in der chaiselongue
reilstrasse 78, o61-halle

—————-[editorial note on]—————–

Trash Party – Heute

Um 22 Uhr startet im Triftpunkt (Triftstraße 19a, Halle)
die Trashparty
(2 Floors, Trashdeko, Hörspiele)
Verkleidung erwünscht.

Wie immer ist der Eintritt frei.

————————

und Samstag 8.Nov.2008 raving Händel
zu Scooter, auf den halleschen Marktplatz.
warum „Hyper Hyper“- und „Düpdepdüp dede düpdüpdüp“-Gegröle
durchaus klar geht, darüber hat sich Sonja Vogel Gedanken gemacht >>Zwei Generationen beim Scooter-Konzert

—————-[editorial note off]—————–


Interview ElektroBär für das cottbuser KonturMAG im April 2008

Elektrobär

– Philosophische Elektrotanzmusik! –

Die Cottbuser Musikszene wird hauptsächlich von Bands gestaltet, die sich auf rgendeine Art und Weise dem Rockspektrum zuordnen lassen. Danben existieren dann noch ein paar Hip Hop Projekte. Es gibt viel Bewegung und Innovatives in beiden Szenen, doch ist es Zeit für etwas Neues.
Zeit für Elektrobär, die sich der elektronischen Tanzmusik bedienen und somit neue Wege in der Cottbuser Musikszene beschreiten. Manche kennen Elektrobär veilleicht vom zweiten Kontursampler, wo sie mit ihrem ersten Song „Ohne Geld“ vertreten sind. Jedoch ist diese etwas andere Kombo nicht angetreten um hier zu verweilen, sondern sie sind ausgezogen um die Welt zu erorbern…

Elekrobär – kurz und knackig

Marco – „Willst du etwas tun, mach es jetzt!“
mehr Dichter als Musiker: live zustaendig fuer den Gesang: schreibt die Texte

Marqo – „What’s wrong with me?“
Musiker ist sein Beruf und seine Berufung: live zuständig für Schlagzeug, Hintergrundgesang, Höllenmaschine: hauptsächlich für die Beats verantwortlich: hört privat gern Britney Spears

(Mc: Marco, Mq: Marqo, B: Herrengedeck)

B: Was hat Elektro mit Bären zu tun??

Mq: Wir haben im Studio von Zini Records (Anm.: Cottbuser Plattenlabel) gesessen und rumgesponnen. Da meinte Hanjo (Anm.: Chef und Produzent bei Zini Records) Elektobär wär mal nen cooler Name für eine Band. Da haben wir, dass dann halt irgendwann so gemacht.
Mc: Es gibt auch so ein Gedicht, das nennt sich „Elektrobär“. Das Hast du geschrieben Marqo.
Mq: Ich hab das geschrieben?
Mc: Ja. Das geht ungefähr so:

Gib mir Husten, Gib mir Schnupfen,
Gib mir Schnee, Gib mir Saft ,
Gib mir Tee, Gib mir Honig,
Ich bin ok.

Oder so. Das ist der eigentliche Ursprung, aufgrundessen ist Hanjo erst auf die Idee gekommen.
Mq: Achso ich hätte dann mit ner falschen Wahrheit gelebt
Mc: Vielleicht leb ich ja auch mit der falschen Wahrheit.
Mq: Nächste Frage!?

B: Wie habt ihr euch beide überhaupt gefunden??
Mc: Die Ursprungsidee war Elektromusik mit Einfluss von Livemusikinstrumenten und deutschen Texten. Da dachte ich mir, hol ich mal ein paar Leute dafür ran. Zufällig war Marqo der erste. Es hat auf Anhieb musikalisch gefunkt und bei uns beiden blieb es dann auch,
Mq: Es ist auch wesentlich unkomplizierter zu zweit, als mit einer ganzen Band. Man muss weniger Kompromisse schliessen.

B: Wie kann man sich denn den Sound von Elektrobaer vorstellen?
Mq: Gamboyelektro.
Mc: Wir versuchen es relativ minimlistisch zu halten., also die Polyphonie aus den Synthesysern zu nehmen. sodass der Sound mehr mono kommt. Eigentlich ist es elektronische Partymusik auf die man gut Tanzen kann, aber noch nen philosophischen Unterton hat. Es geht halt darum in der Partygesellschaft in der wir leben auf eine subtile Art und Weise phiosophische Texte zu verpacken und die Menschen zum Nachdenken anzuregen.

B: Wie kann man sich das vorstellen, wenn ihr beide die Songs für Elektrobär bastelt??
Mc: Marquo programmiert größtenteils die Sounds.
Mq: Und du nimmst Einfluss auf das Arrengement.
Mc: Wir sprechen uns halt ab. Wir schreiben den Song im Prinzip zusammen, wo muss der Refrain hin, was müssen da für Elemente und Effekte rein, sodass wir die Songstruktur komplett zusammenerarbeiten. Ich schreib hauptsaechlich noch die Texte.
Mq: Wir überlegen uns, welcher Text passt auf diesen Beat, hängt davon ab welche Art Song es werden soll. Zur Zeit inspiriert mich Britney Spears. Das sind fette Beats. Das ist purer Sex, diese Musik. Hot Chip find ich auch heiß.
Mc: Man könnte sagen Hot Chip ist eine Arme von Woody Allens.

B: Wovon handeln denn eure Texte?
Mc: Unsere Texte muss man immer mit einem Augenzwinkern sehen. Wir haben tiefgründige Texte, die in einer ganz schlichten, einfachen ironischen Form verpackt. Wir haben bisher leider nur zwei feste Texte. Beide sind gesellschaftskritisch, aber mit einem zwinkernden Auge formuliert.

B: Was ist eure Mission, die ihr mit Elektrobär verfolgt?
Mc: Wie unsere erste Single „Ohne Geld“ schon sagt, wir brauchen Geld.
Mq: Wir versuchen seid mehrern Jahren durch mehrer Bandprojekte erfolglos Kapital aus der ganzen Sache zu schlagen. Mit Elektrobär werden wir es schaffen! Das kannst du jetzt wieder mit einem schelmenhaften Augenzwinkern sehen… Wir wollen den Leuten auch einfach zeigen, was man am Rechner alles so machen kann
Mc: Das Ziel jetzt erst ma ist Beats zu basteln und unsere Musik nach außen zu tragen.

B: Was habt ihr in Zukunft noch mit Elektrobär vor??
Mq: Wir haben auf jeden Fall vor in Bärenkostümen zu spielen. Das ist eigentlich noch geheim.
Mc: Also schreib das dann ja nicht auf. Also eigentlich wollen wir in Zukunft einfach ma auf die Pauke hauen.

B: Was ist die Message an die Leute die eure Musik hören?
Mq: Ihr seid die Nummer eins!
B:Warum?
Mc: Na weil jeder für sich selbst die Nummer 1 ist.
B: Wie macht ihr dem Publikum klar, dass sie die Nummer 1 sind?
Mc: Ohne die funktionierts einfach nicht. Fakt.
Mq: Ohne Zuhörer…
Mc: …braucht der Interpret nicht interpretieren!

B: Meint ihr die Musikszene in Cottbus ist bereit für einen noch jungen Elektrobür?
Mq: Das ist doch völlig Wurst. Ich will ja jetzt nicht nur in Cottbus spielen.
Mc: Wir wollen raus aus dem gallischen Dorf.
Mq: Das meiste was in Cottbus passiert, bleibt in Cottbus.
Mc: Cottbus ist zu klein. Das ist einfach das Problem Außerhalb interessierts keinen, was in Cottbus passiert.
B: Ihr wollt in die Welt hinausziehen um das zu ändern?
Mq: Wir wollen auch die Welt sehen. Amsterdam, Wien, Kopenhagen, dass sind die Städte, wo ich hin will.
Mc: Ist doch scheißegal, ob wir aus Cottbus kommen. Du interessierst dich doch auch nicht dafür, was in Lübbenau passiert. Genauso wenig interessiert den Berliner, was in Cottbus passiert. Deswegen musst du einfach da hin wo es die Leute interessert. So einfach ist das.

B: Dann danke für das Interview. Habt Ihr noch was zum Abschluss zu sagen?
Mq: Du warst ein äußerst angenehmer Gesprächspartner.
Mc: Ja, ich finde rein optisch war es auch ein Erlebnis.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt noch keine Kommentare.

Comments RSS TrackBack Identifier URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s