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This refreshing brunch has been what we really needed, apriloo8

Was unter dem abstrakten Kulturbegriff Afterhour zu verstehen ist wissen wir auch nicht so genau. Oftmals sind Afterhours Verlängerungen der wochenendlichen Klubpartys und Anreiz für die unermüdlichen Clubgänger ihren Bewegungshorizont räumlich zu erweitern. Die populäre berliner Ausformung der Afterhour-Kultur ist mittlerweile auf kulturindustriell hohem Niveau durchgestylt und hat sich längst bestens ins öffentliche Partygeschehen integriert – so haben sich vielzählige Partycombos auf die Inszenierung von Sonntagspartys spezialisiert, und bieten dem geneigten Sonntagsmüßiggänger vielzählige Angebote, ihren Sonntagsaktivitäten einen oberflächlichen Sinn zu verleihen, oder zumindest scheinrationale Gründe, die helfen ihr unkonventionelles Verhalten in subkulturelle Ordnungen einzubetten.  In anderen Provinzen stößt dieser Afterhour-Lebensstil auf größeres Unverständnis, was nicht selten mit Stigmatisierungsprozessen einhergeht. Vielleicht ist die unterschwellige Angst vor negativen Brandmarkungen zu devianten Partytypen ein Grund dafür, dass sich Afterhours in Nicht-Metropolen eher im privaten Raum abspielen. Diesen privaten Zusammenkünfte in oftmals übernächtigtem und durchfeiertem Zustand ist durchaus positives abzugewinnen oder zumindest birgen sie ein großes Potential hinsichtlich eines wechselseitig bedingten kommunikativen Erfahrungsaustauschs. Die Realität mag andere Bilder vermitteln, aber der Gestaltungsspielraum ist groß und erlaubt vielfältige subjektive Zugänge zur Afterhour-Klultur. Afterhours zu gestalten, die kommunikative Orte darstellen – das ist eine herausfordernde und unterstützenswerte Perspektive. Die Einflußgrenzen liegen aber primär im Handeln des Einzelnen – jeder  muss individuell seinen persönlichen Mehrwert aus nonkonform gelebten Sonn- und anderen Wochentagen gewinnen.

Eine förderliche musikalische Basis bietet das hier präsentierte Set von chrislee, der seinen finessen musikgemschmack schon mit den Sets »Kommste Mit!« und »Eau d’Summer« unter Beweis gestellt hat. Jenseits technoider Klänge und passend zu den emotionalen Schwankungen, die uns durch den deutschen Herbst begleiten (und die Performanz einer behagliche Afterhour-Kultur notweniger als zuvor machen), kommt jetzt also ein neuer Mix vom Grizzly. »Kekse – Nicht Techno« Grizzly-Mix #3 erscheint in drei Teilen á 80min. Part 1 gibts heute schonmal mit Tracklist:

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01. Gas – Microscopic Pixels
02. Depeche Mode – Painkiller
03. B1 – Flora (Demo)
04. Ghost – Marching Bands Of Manhattan
05. Anna Ternheim – Shoreline
06. Badly Drawn Boy – Promises
07. Cortex – The Freaks
08. Bloc Party – Signs
09. Erin Lang – You?re Better Off (Dntel Rmx)
10. Gorillaz – Sound Check (Gravity)
11. Mika Finn – Twilight (Demo)
12. Peter, Bjorn & John – Favour Of The Season
13. Die Ärzte – Rock’N’Roll Übermensch
14. The Creatures – Strolling Wolf
15. YeahYeahYeahs vs. Metronomy-Cheated Hearts Could Be Beautiful
16. The Gossip – Dark Lines
17. The Kills – Black Balloon
18. Le Tigre – Slideshow At Free University
19. The Raveonettes – Black White
20. Captain Black – Sister
21. Ratatat – Loud Pipes
22. The Cardigans – My Favorit Game
23. Dntel – Roll On (feat. Jenny Lewis)
24. Olli Schluz Und Der Hund Marie – spooky Girlfriend
25. Depeche Mode – The Things You Said (Live)

78min 256kbps 144mb

———- [update] ———-

Kekse – Part2:
Download Part 2

Tracklist:

01. Hellsongs – Breaking The War
02. The Breeders – Put On A Side
03 . Black Mountain – Queens Will Play
04. TV On The Radio – Don..t Love You
05. The Beatles – Eleanor Rigby
06. The Bravery – Tragedy Bound
07. Ratatat – Nostrand
08. Beastie Boys – Lighten Up
09. The Arcade Fire – This Must Be The Place
10. Cortex – Shotgun Treatment
11. Bloc Party – Better Than Heaven
12. The (International) Noise Conspiracy – Only Lovers
13. Caesars – Jerk It Out
14. Siouxsie & The Banshees – The Passanger
15. Infadels – Murder That Sound
16. Maxïmo Park – Books From Boxes
17. Eels – Mr. E..s Beautiful Blues
18. Le Tigre – Eau D..Bedroom Dancing
19. The Rakes – Terror
20. Charta 77 & Köttgrottorna – No Limit
21. The Kills – Getting Down
22. The Ark – Clamour For Glamour
23. Death Cab For Cutie – Your New Twinsized Bed
24. Cobra Killer – High Is The Pine
25. Metric – Grow Up And Blow Away
26. Caribou – Hello Hammerheads

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